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Lehm – Kosten!

„Warum sind Lehmbaustoffe so teuer, wo das Material doch nichts kosten kann?“ Die Frage ist ebenso falsch wie die Antwort schwierig ist. Dass Rohstoffe zur Herstellung technisch anspruchsvoller Produkte wie Lehmbaustoffe quasi in der Erde kostenlos zu haben sind, mag vielleicht mal vor 100 Jahren gegolten haben. Heute ist die Gewinnung der Rohstoffe ein technisch ausgereiftes Verfahren, das seinen Preis hat.

Lehm ist (noch) keine Industrie!
Bei all diesen Diskussionen darf auch nicht vergessen werden, dass Lehm nach wie vor ein Nischenprodukt ist und bei weitem nicht diese Dimensionen erreicht, wie man das bei der konventionellen Industrie kennt. Auch die Absatzmengen an Lehmbaustoffen sind nur ein Bruchteil derer herkömmlicher Produkte. Die Logistik ist noch nicht so entwickelt und auch die Akzeptanz in der Bevölkerung muss noch weit ausgebaut werden, um allein über diese Prozesse zu einer Kosteneinsparung zu kommen.

Aber trotzdem sind Lehmbaustoffe nicht teuer, das beweisen verschiedene Produkte wie z.B. der Lehmstreichputz FURIOSO, der mit jedem herkömmlichen Produkt konkurrieren kann. Die Zeitschrift Öko-Test verlieh diesem Produkt die Bestnote und selbst das renommierte Magazin Homes & Gardens bezeichnete FURIOSO als „die Zukunft der Wandgestaltung“.

Locker mithalten!
Die Arbeitsleistung des Handwerkers bei der Verarbeitung von Lehmdekorputzen ist durchaus vergleichbar mit bekannten Verfahren, so dass es nicht überraschend ist, wenn Leistungen mit Lehmputzen zu Preisen angeboten werden, die sich im Bereich konventioneller Aufträge bewegen. Die Tatsache, dass sich immer mehr Kunden gerade im hochwertigen Bereich für Lehmputze entscheiden (z.B. Lehmglanzputz DACCAPO) zeigt, dass selbst in Kreisen mit gehobenen Ansprüchen Fragen nach Design und Gestaltung rundum beantwortet werden können und das Preisgefüge zu passen scheint!