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Lehm – Pro und Contra!

Lehm wird – auch bei aller Euphorie – auf lange Zeit ein „Nischenprodukt“ bleiben. Die überschaubare Größe der meisten Hersteller lässt auch eine Expansion in Ausmaße konventioneller Maßstäbe auf absehbare Zeit nicht zu. Die Frage ist ja auch, ob das dem Baustoff überhaupt „gut“ tun würde, denn man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Qualitätsgedanke bei Produkten wie Lehm sehr ausgeprägt ist – anspruchsvolle Kunden wollen anspruchsvolle Produkte, keine Massenware!

Lohnintensive Arbeiten wie z.B. der Massivlehmbau werden es sehr schwer haben, sich in Zeiten einer überzogenen Sparwut durchzusetzen. Das dokumentiert auch den Vorteil bei Produkten, die sich mit einem vertretbaren Zeiteinsatz verarbeiten lassen!

Offene Ohren – offener Geist!
Leider aber fehlt es immer noch an der Offenheit aller Beteiligten, also nicht allein beim Endverbraucher, sondern auch beim Handwerk, dem Handel und dem Planer. Hier ist weitere Aufklärungsarbeit, ja Pionierarbeit nötig! Da es keine „Lehmlobby“ mit einer entsprechenden Marktmacht gibt, wird dies ein langwieriger Prozess bleiben.

Aber die Akzeptanz steigt, weltweit. Der Wunsch nach wohngesunden Oberflächen ist nach wie vor stark ausgeprägt. Wenn dann noch derartig viele und facettenreiche Gestaltungsmöglichkeiten wie mit den Dekorputzen von LESANDO dazukommen, dann darf man darauf hoffen, weitaus mehr Gehör zu finden. Die Aufwendungen für „Leistungen in Lehm“ sind absolut konkurrenzfähig. In nicht wenigen Bereichen stellen wir sogar eine technische Überlegenheit fest. Lehm ist „salonfähig“!

Unbestritten ist die Tatsache, dass Lehm zu einer Wertsteigerung der Objekte führt. Auch das muss für die Zukunft stärker in Betracht gezogen werden. Last but not least sei noch erwähnt, dass wir damit Grundzüge unserer Unternehmensphilosophie verwirklichen. Nämlich umweltschonende Produkte marktfähig zu machen und zu zeigen, dass es im wahrsten Sinne des Wortes „Alternativen“ gibt.