Was Malermeister Eric Stranzenbach aus Wiehl beim Projekt „Eventscheune“ in Holsteins Mühle in Nümbrecht passiert ist, kennt dieser Tage wohl fast jeder aus der Branche: der Bauzeitenplan ist längst Geschichte, die Vorarbeiten haben sich länger hingezogen als geplant, der Eröffnungstermin steht vor der Tür und das Budget für das Vorhaben ist auch schon strapaziert.

Und am Ende soll es ja auch noch ein Ergebnis sein, das den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht. Die Fläche von 320 m² ist dann auch nicht ohne. Maler, mach mal! Da kam die neue einlagige Technik mit dem Lehmspachtelputz CAPRICCIO von LESANDO gerade recht.

Der Bauherr hat sich nach der Beratung durch den Malermeister für den Farbton „moqui 771“ entschieden. In Verbindung mit der angenehmen Textur hat der Lehmputz der Eventscheune einen eleganten Anzug verschafft.


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Die Eventscheune bietet bis zu 144 Gästen Platz. Die gewischte Struktur mit CAPRICCIO wirkte sich aufgrund ihrer hohen Oberfläche auch positiv auf die Raumakustik aus

  
            So einfach geht's

zahntrauf

Capriccio wird mit der Zahntraufel 4x4 aufgezahnt...
brett

...mit dem Schweizer Brett eingeebnet...
tapwisch

..und mit dem Tapezierwischer strukturiert. Fertig!


„Wir arbeiten mit CAPRICCIO ja schon seit vielen Jahren und kennen daher das Material recht gut. Die Verarbeitung hat super geklappt.
Auch wenn wir erst etwas skeptisch waren, ob man mit einer Putzlage die Oberflächenqualitäten hinkriegt, die wir von CAPRICCIO gewohnt sind. Aber wir haben dem Kunden dann Muster gemacht und die haben auf Anhieb gefallen, sowohl Farbton wie auch Struktur!“, so Eric Stranzenbach.

„LESANDO hat uns den Tapezierwischer Dachs empfohlen, den kennt man ja vom Tapezieren. Selbst nach 100 m² mussten wir den Wischer nicht auswaschen. Man strukturiert ja ohne zusätzliches Wasser direkt in die frische Putzschicht. Das ergibt eine klare und fein strukturierte Oberfläche und geht auch wesentlich einfacher und schneller als das herkömmliche Verbürsten. Aufzahnen, Einebnen und Strukturieren kann man ohne Stand- und Trocknungszeiten oder sonstige Zwangspausen ausführen. Flächen wie diese 320 m² konnten wir so in zwei Tagen mit drei Mann durchziehen. Mehr Zeit hatten wir auch nicht!“, so der Lehm- und Kalkspezialist aus Wiehl.

Die Materialkosten sind bei dieser Technik nicht höher als bei herkömmlichen zweilagigen Techniken. Da die Arbeitszeit um bis zu 60 % geringer ist, lassen sich nicht nur knappe Budget-Vorgaben erfüllen, es bieten sich auch interessante wirtschaftliche Situationen für den Handwerker. LESANDO arbeitet in diesem Bereich weiter. Der Einsatz von Maschinen zum Putzauftrag (z.B. Ritmo L mit Nachmischeinheit) bieten den Vorteil, dass der Mörtel nicht mehr von Hand aufbereitet werden muss. Zudem lässt sich der aufgespritzte Putz an der Fläche noch schneller aufzahnen und verziehen. Bei größeren Objekten in der Zukunft auch für Eric Stranzenbach ein Thema!
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